SpirituosenStart - Spirituosen

Auf unserer Website finden Sie zahlreiche Tipps und Anregungen rund um Spirituosen. Ebenso wie Rezepte für tolle Mixgetränke zum Whisky (Whiskey), Cognac und viele andere hochprozentige Getränke. Wissenswertes über Wein, Winzer und Destillen.

Hier werden Internationale Weine, Whisky (Whiskey), Cognac, Grappa und andere Spirituosen vorgestellt (z.B. der italienische Kräuterlikör ALPESTRE. Wir wünschen Ihnen viel Freude und Erfolg bei der Suche nach Ihrem Cognac, Whisky - Whiskey, Grappa, Rum, Cachaca, etc.

Whisky-Raritäten von Duncan Taylor sind ein beliebtes Geschenk.

Die Cognac Qualitäten vom Château Montifaud sind weich und geschmeidig, mit lang anhaltenden Abgang. Der Duft von einem Strauß Blüten (Linde und trockene Blumen) und Früchten (Pflaumen, Aprikose, Dörrpflaume) sind die Merkmale. Keine Aggressivität im Geschmack-ein Genuss zur Zigarre. Der Cognac wird von drei verschiedenen Jahrgängen, aus dem Anbaugebiet der "Fine Petite Champagne" hergestellt.

Der Champagner Drappier wird von einem der ältesten Champagnerhäuser produziert. Geringe Zugaben von Schwefel erhalten den natürlichen Farben - warmes Gold, manchmal mit Kupfertönen. Carte d'Or, Carte Blanche, Blanc de Blancs Grande Sendrée u.a. haben die drei Eigenschaften - edel, lebhaft und fruchtig.

Alkohol

Alkoholische Getränke sind Getränke, die den Wirkstoff Ethanol enthalten. Solche Getränke werden umgangssprachlich auch nur als "Alkohol" bezeichnet. Alkoholische Getränke werden meist durch Gärung mit einem Alkoholgehalt von ca. 14 Vol. % gewonnen. Es ist jedoch möglich durch Destillation hochprozentige Branntweine zu erzeugen. In der nebenstehenden Liste findet man Informationen zu einigen der bekanntesten Getränke, wie Absinth, Bier, Champagner & Sekt, Likör, Rum, Tequila, Wein, Whisky und Wodka.

Schon in der Mittelsteinzeit ca. 10.000 – 5.000 v. Chr. wurden alkoholische Getränke von Viehzüchtern und Bauern hergestellt. In Tibet braute man beispielsweise Bier aus Gerste und bei den Germanen wurde der süße Honig zu Met vergoren.

Der Konsum von alkoholischen Getränken ruft eine berauschende Wirkung auf das Zentralnervensystem hervor. Trotzt anderweitiger Behauptungen, die eher kühn anmuten: Alkoholgenuss kann auch zu Alkoholismus (mit den entsprechenden Folgen) führen.

Kunde der Spirituosen-Gattungen

Gin

Der britischen Queen Mum soll er zu einem langen Leben verholfen haben, und auch jedem Barkeeper ist er ans Herz gewachsen: Gin gehört zu den beliebtesten Spirituosen weltweit. Seinen Ursprung hat das Getränk im Holland des 16. Jahrhunderts. Dort wird noch heute der "Genever" hergestellt, ein mit Wacholder aromatisierter Branntwein.

Wahrscheinlich waren es englische Truppen, die das Rezept mit in ihre Heimat brachten. Dort wurde aus dem "Genever" bald "Gin" – und der hochprozentige Trinkgenuss avancierte im 18. Jahrhundert zum Nationalgetränk der Engländer. Auch in vielen anderen Ländern wird diese Spezialität hergestellt: So wird in der nordrhein-westfälischen Gemeinde "Steinhagen" etwa der "Steinhäger" produziert – ein Trinkbranntwein, dessen Kennzeichen, genau wie beim Gin, der Wacholdergeschmack ist, der aber nicht so ausgeprägt sein muss.

Die Herstellung

Erst die Wacholderbeeren geben dem Gin seine unverkennbare Note. Doch es sind noch eine Vielzahl anderer Gewürze, die seinen Geschmack verfeinern: Anis, Fenchel, Kalmus, Kardamom, Koriander, Lavendel, Mandel, Zimt und Kümmel. Sie werden einem Destillat beigegeben, das aus 60 %vol Alkohol und Wasser besteht. Grundlage dieses Gemisches ist hoch ausgebrannter, neutraler Alkohol landwirtschaftlichen Ursprungs (96 %vol). Das Gewürz-Destillat wird erneut destilliert, auf Trinkstärke mit Wasser verdünnt – und der Gin ist fertig. Das Getränk bedarf, im Gegensatz zu anderen Spirituosen, keiner Lagerung, sondern kann sofort genossen werden.

Der Genuss

"Gin tonic" ist quasi die Mutter aller Longdrinks. Denn Gin wird selten pur getrunken, dafür umso mehr gemischt: mit Orangensaft, Cola, Bitter Lemon etc. Neben den Longdrinks gibt es unzählige Cocktails, die ohne Gin nicht vorstellbar wären.

Korn

Er ist klar, er schmeckt rein, und er hat eine lange Geschichte: Bereits im 15. Jahrhundert wurde in Deutschland Korn hergestellt. Heute schreibt die Europäische Union vor, dass diese Spirituose ausschließlich durch Destillieren von vergorener Maische aus vollem Korn gewonnen werden darf. Dabei muss Weizen, Gerste, Hafer Roggen oder Buchweizen verwendet werden. Andere Getreidesorten wie Reis, Mais oder Hirse sind unzulässig.

Die Bezeichnung "Korn" ist EU-weit für Deutschland geschützt. Das Hinzufügen von Zusatzstoffen ist untersagt. Im Sprachgebrauch wird "Korn" oft auch als Klarer bezeichnet. Der "Klare" ist jedoch ein Sammelbegriff für Trinkbranntweine, die klar oder farblos sind. Sein Mindestalkoholgehalt beträgt 32 %vol.

Die Herstellung

Die Getreidemaische wird nach der Gärung destilliert (siehe "Die Destillation"). Das Korndestillat kann durch einfache Destillation gewonnen werden. Eine erneute Destillation ist zulässig, der Doppelkorn weist einen Alkoholgehalt von mindestens 38 %vol auf.

Der Genuss

Korn hat einen angenehmen Effekt: Er verbindet und eignet sich hervorragend als Digestif. Seine wohltuende Wirkung ist bei Liebhabern dieser traditionsreichen Spirituose aber auch zu anderen Tageszeiten sehr willkommen. Je nach verwendeter Getreideart unterscheiden sich die Geschmackstypen: Korn aus Weizen ist eher mild und mit zarter Note; Korn aus Roggen kräftig und würzig. Vielfach wird Korn auch zur Geschmacksverfeinerung in Holzfässern gelagert. Korn dient auch als Grundlage für Liköre und Mixgetränke.

Bitter

Die Sortenvielfalt ist immens. Jedes Land hat seine Bitteren. Führend auf dem Bitter-Markt sind die mitteleuropäischen Länder, darunter insbesondere Deutschland und Italien. Insgesamt unterscheidet man Bitter und Halbbitter, Aperitif-Bitter und die Gruppe der klaren Kräuter- und Gewürzliköre. Meist war die Suche nach Heilgetränken in der Vergangenheit der Anlass ihrer Entstehung.

Die Herstellung

Bittere sind Spirituosen mit vorherrschend bitterem Geschmack, die durch Aromatisieren von Neutralalkohol mit natürlichen und/oder naturidentischen Aromastoffen oder -extrakten gewonnen werden. Neben der Anzahl und Menge der verwendeten Kräuter, Früchte, Beeren, Blüten, Samen, Wurzeln, Rinden usw. ist für das Erzeugnis vor allem das Herstellungsverfahren entscheidend (Mazeration oder Perkulation). Ein wesentliches Abgrenzungskriterium ist auch der Zuckergehalt.

Der Genuss

Die Verwendungsmöglichkeiten sind so vielfältig wie die Produkte. Bittere werden ungekühlt bis stark gekühlt als Digestif oder Aperitif getrunken. Auch gemischt mit anderen Getränken werden sie gern genossen - ob als Cocktail, Longdrink und zum Tee oder Kaffee.

Likör

Eine Vielzahl von Geschmackstypen prägt die Palette der Liköre. Enthält ein destilliertes Getränk mehr als 100 Gramm Zucker und mindestens 15 %vol Alkohol, wird es zu den Likören gerechnet. Besonderes Charakteristikum eines jeden Likörs ist die Rezeptur, die von jedem Unternehmen individuell zusammengestellt wird. Neben der Rezeptur und der Auswahl aus einer unüberschaubaren Palette von Zutaten, enthält ein Likör auch seine besondere Prägung durch die unterschiedlichen Herstellungsverfahren (z. B. Mazeration und/oder Destillation von Kräutern). Man unterscheidet Fruchtliköre, Kräuterliköre, Emulsionsliköre, etc.

Bereits in mittelalterlichen Klöstern experimentierten Mönche mit der Likörherstellung. Doch der Durchbruch kam erst nach der Entdeckung Amerikas. Denn erst die Verfügbarkeit des Zuckers von den Antillen beschleunigte die Entwicklung. Wichtige Impulse erhielt die Likörherstellung im Jahr 1700, nachdem neue Erkenntnisse über die Fermentation und die Destillation gewonnen wurden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts begann in ganz Europa, begünstigt durch technische Fortschritte, die Likörproduktion in großem Umfang.

Die Herstellung

Vier Elemente spielen im Likör eine tragende Rolle: Alkohol, Zucker, Wasser und jene Substanzen, die Aroma und Geschmack bestimmen. Nach der Destillation verfeinern diese Geschmacksstoffe den Alkohol, wobei das jeweilige Verfahren von Likör zu Likör unterschiedlich sein kann.

Der Genuss

Ob als Aperitif, Digestif oder gemixt genossen - die Möglichkeit der Verwendung von Likören ist riesig. Die Kreativität kennt keine Grenzen.

Obstbrand

Gebrannte Früchte – eine köstliche Kombination. Die Bezeichnung "Obstbrand" ist von der Europäischen Union klar definiert. Demnach ist Obstbrand eine Spirituose, die ausschließlich durch alkoholische Gärung und Destillieren einer frischen fleischigen Frucht oder ihres Mosts gewonnen wird. Die Destillation kann mit oder ohne den Stein der Früchte verlaufen. Das Destillat darf jedoch einen Alkoholgehalt von 86 %vol nicht überschreiten. Es wird unterschieden zwischen Bränden aus Kern- und Steinobst wie zum Beispiel Kirschen und Pfirsichen.

Für das Wort "Obstbrand" wird häufig auch der Begriff "Obstwasser" verwendet. Im Gegensatz dazu werden "Obstgeiste" vornehmlich aus zuckerarmen Früchten wie etwa Himbeeren hergestellt. Generell gilt für Obstbrände ein Mindestalkoholgehalt von 37,5 %vol. Bei Schwarzwälder Kirschwasser beträgt dieser 40 %vol. Erzeugnisse mit einer deutschen Herkunftsbezeichnung dürfen nicht gezuckert werden.

Die Herstellung

Nach der Gärung des Obstes folgt die Destillation. Dabei besteht – wie bei anderen Bränden auch – die Kunst darin, Vor- und Nachlauf sorgfältig voneinander zu trennen. Denn nur der rein schmeckende Mittellauf, das "Herz" des Brandes, wird weiterverwertet. Bei den Geisten (z. B. Himbeer- und Aprikosengeist) werden die Früchte in Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs eingelegt. Dann erfolgt die Destillation. Obstbrände werden gelagert, bis sie die gewünschte Reife erreicht haben.

Der Genuss

Obstbrände sind in ihrer Duftfülle besonders beliebt als Digestif, aber auch als Bestandteil fruchtiger Longdrinks. Sehr gut eignen sie sich zum Verfeinern von Desserts und zum Kochen und Backen.

Rum

Samba, Sonne, Strandparty: Wer an Rum denkt, denkt an die Karibik. Mit Recht. Denn diese Spirituosenspezialität wird zu einem großen Teil auf den karibischen Inseln, auf dem südamerikanischen Festland und in Mittelamerika hergestellt. Schließlich gedeiht in diesen Breitengraden eine Pflanze besonders prächtig, die den Grundstoff zur Rumproduktion liefert: Zuckerrohr.

Dies ist eine der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Zunächst war sie nur in Asien heimisch. Doch über Europa gelangte sie nach der Entdeckung Amerikas auch in die Neue Welt und verbreitete sich dort rasant. Das Wort "Rum" soll sich vom englischen "rumbullion" (Krawall, Aufruhr) ab leiten: So sollen in der Heimatregion des hochprozentigen Getränks auf manchen gemeinschaftlichen Rumgenuss Tumulte gefolgt sein. Aber auch die Ableitung vom lateinischen Wort Saccharum (Zucker) kommt in Frage.

Die Herstellung

Grundlage für die Gärung ist Melasse. Zunächst wird Zuckerrohrsaft ausgepresst und eingekocht, bis sich ein dunkler Sirup bildet. Die braune, zähflüssige Melasse ist so süß, dass sie mit Wasser verdünnt werden muss, um überhaupt zu vergären. Nach der Gärung in riesigen Bottichen aus Holz, Metall oder Beton beginnt die Destillation.

Für Rum werden, je nach Sorte, verschiedene Destilliergeräte genutzt, in denen das Getränk "gebrannt" wird. Danach hat es einen Alkoholgehalt von meist 37,5 %vol. Jetzt braucht der Rum Zeit. Er reift drei bis sechs Monate in Eichenholzfässern oder Tanks aus rostfreiem Stahl. Manche Sorte bleibt auch mehrere Jahre in den Fässern.

Der Genuss

Die Verwendungsmöglichkeiten der Spirituose sind vielfältig: So kann alter brauner Rum als Digestif, brauner Rum zum Tee oder im Grog getrunken werden. Weißer oder brauner Rum trinkt man auch mit Cola, und natürlich eignen sich alle Sorten hervorragend zum Mixen von Cocktails oder Longdrinks. Er stellt eine der tragenden Säulen im Sortiment jeder Bar dar. So stellt sich schnell das tolle Rum-Feeling ein: Sommer, Sonne, Strandparty...

Whisky/h3>

Sein Name sagt alles: Das Wort "Whisky" kommt aus dem Gälischen und bedeutet "Lebenswasser". Das traditionsreiche Getränk weckt nicht nur Lebensgeister, sondern ist auch ein Quell des Genusses für jeden Liebhaber von Spirituosen. Ebenso faszinierend wie sein Name ist seine Geschichte. 1494 ist das Jahr seiner ersten urkundlichen Erwähnung in seiner Ursprungsregion Schottland.

Verschiedene Länder, unterschiedliche Whiskys

Jeder Whisky wird aus einer Getreidemaische hergestellt, die destilliert wird (siehe "Destilliationsverfahren"). Die Getreidearten, die in den verschiedenen Ländern für die Maische verwendet werden, sind jedoch unterschiedlich. Zu der Güte, die einen Whisky auszeichnen, führen neben den Rohstoffen, die unterschiedlich verarbeitet werden (Malt Whisky wird zum Beispiel ausschließlich aus Gerste hergestellt, die zum Keimen gebracht und dann über Torf- oder Kohlefeuer je nach Ursprungsgebiet getrocknet wird), die Wasserqualität sowie die Art und Dauer der Reifung in Holzfässern. Whiskys haben einen Mindestalkoholgehalt von 40 %vol.

Der Genuss

Egal, welches Herkunftsland und welchen Geschmack Sie bevorzugen. Sie werden feststellen: Der Name ist treffend! Whisky ist – in Maßen genossen – ein wahres "Lebenswasser".

Weinbrand & Cognac

Wie zwei Brüder: Weinbrand und Cognac sind eng miteinander verwandt. Beide Spirituosen entstehen aus einem Weindestillat. Beim Cognac stammen die Trauben aus dem französischen Weinbaugebiet "Charente", daher ist seine Bezeichnung gesetzlich geschützt. Die Trauben des Weinbrands hingegen unterliegen keiner Herkunftsbeschränkung. Bei der großen Vielfalt der Spirituosen gehört der Weinbrand wohl zu denjenigen mit der ältesten Geschichte. Bereits 1321 enthielt ein deutschsprachiges Dokument einen Hinweis auf gebrannten Wein. Damals galt er jedoch als Heilmittel und wurde nur in Apotheken verkauft.

Der Cognac hat sich seit mehreren hundert Jahren zu einem der international bekanntesten Erzeugnisse Frankreichs entwickelt. Der Überseehandel der französischen Weinbauern war Grund für seine Entwicklung. So hatten die Winzer festgestellt, dass Wein die langen Seereisen nicht überstand. Dies brachte sie auf den Gedanken, ihre Weine durch Destillation zu verstärken und zu konzentrieren. Der so konzentrierte Wein musste mit Wasser getrunken werden, um den Geschmack wiederzuerlangen.

Erst im 17. und 18. Jahrhundert wurde es üblich, den Weinbrand in Fässern aus Eichenholz zu lagern, wodurch er seine Schärfe verlor und seine typische goldbraune Farbe erlangte.

Die Weinband-Herstellung

Die Qualität eines Weinbrands beginnt bei der Auswahl geeigneter Weine. Aus ihnen werden die Destillate gewonnen, die für Aroma und Geschmack des klassischen Weinbrands ausschlaggebend sind. Der Destillationsvorgang vollzieht sich im Wesentlichen in zwei Schritten: in der Herstellung des "Raubrandes" und der Gewinnung des "Feinbrandes". Der erste Destillationsschritt, der "Raubrand", enthält noch unerwünschte Stoffe. Diese werden beim zweiten Schritt, der Destillation, herausgefiltert.

Dabei wird unterschieden in Vorlauf, Mittellauf und Nachlauf. Der für Aroma und Geschmack wichtige "Feinbrand" ist hierbei der Mittellauf. Das ist eine wasserhelle Flüssigkeit mit einem Alkoholgehalt von etwa 70 %vol. Ihm steht jetzt eine Zeit des Reifens bevor. Am Ende der Reifezeit wird aus Destillaten verschiedener Herkunft und verschiedener Jahrgänge eine harmonische Mischung komponiert.

Die Cognac-Herstellung

Der Cognac verdankt seine Originalität der strengen Abgrenzung des Herstellungsgebietes, dem Boden, dem Klima und den Rebsorten. Die Destillation erfolgt im Charentaiser Brenngerät, das im Prinzip dem entspricht, das seit Jahrhunderten in der Charente verwendetet wird. Auch wurden die zwei aufeinander folgenden Brennvorgänge auf offenem Feuer beibehalten.

Der Genuss

Weinbrand und Cognac werden gern zum Abschluss einer guten Mahlzeit getrunken. Sie werden eigens in für sie geschaffenen Schwenkern oder Tulpengläsern gereicht. Besonders Weinbrand wird oft mit Cola, Tonic Water, Apfelsaft, Orangensaft oder Sodawasser als erfrischender Longdrink gemischt. Die "Brüder" Weinbrand und Cognac sind darüber hinaus Basis vieler Cocktails.

Wodka

Wodka gilt als russisches Nationalgetränk – und doch findet der Streit, wer den Wodka erfunden hat, kein Ende. Doch ebenso sicher ist, dass viele Polen sich bereits im 17. Jahrhundert der Wodkabrennerei widmeten. Die Übersetzung seines Namens beschreibt überzeugend seinen Charakter: "Wässerchen" bedeutet das russisches Wort auf Deutsch. Wodka ist tatsächlich klar wie Wasser und sein Geschmack neutral und weich. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts war dieser Geschmack nur in Polen und Russland verbreitet. Erst nach dem Ersten Weltkrieg begannen russische Emigranten außerhalb ihrer alten Heimat mit der Wodkaproduktion – der erdumspannende Siegeszug der glasklaren Spirituose begann.

Die Herstellung

Im Geschmack ist schwer zu unterscheiden, ob ein Wodka mit Roggen, Weizen oder Kartoffeln gebrannt wurde. Denn bei der mehrfach aufeinander folgenden Destillation verlieren sich fast alle Geschmacksstoffe: Ein neutraler Geschmack ist das Ziel der Wodkaherstellung. Dies wird durch eine mehrfache, meist über Holzkohle vorgenommene Filtrierung erreicht. Heute werden außer den klaren, neutralen Wodkas auch aromatisierte Sorten hergestellt. Zitrone, Pfeffer oder Fruchtauszüge bereichern deren Geschmack.

Der Genuss

Wodka hat mindestens 37,5 %vol Alkohol. Pur trinkt man ihn eisgekühlt, on the rocks. Er lässt sich mit vielen Getränken mixen, etwa mit Bitter Limonade und Fruchtsäften, und er ist Basis vieler Cocktails. Aufgrund seiner vielfachen Verwendungsmöglichkeiten ist die klare Spirituose aus keiner Bar wegzudenken – ein leckeres "Wässerchen" eben!

Tequilla

Das mexikanische Nationalgetränk darf nur aus der blauen Maguey-Agave "Tequiliana Weber" hergestellt werden. Die Agaven werden in einem streng abgegrenzten Anbaugebiet des Staates Jalisco angebaut. Die Hochebenen von Zentralmexiko, die das Dorf umgeben, sind ideal für das Wachstum der Pflanze. Die kräftige Pflanze braucht Jahre zum Reifen. Bis zur Ernte vergehen bis zu zehn Jahre.

Die Herstellung

Die Pinas bringt man in die Distillerien. Dort werden sie grob zerkleinert und in riesige Druckkocher gegeben. Man verwendet nur das ananasähnliche Herzstück. Im Anschluss werden die Stücke nochmals zerkleinert, um das Ausziehen des zuckerhaltigen Saftes, des "Mosto", zu erleichtern. Das Erzeugnis wird zwei Mal destilliert. Blanco oder weiße Tequilas, auch "Silver" genannt, sind klar und unterliegen einer Reifezeit von unter 60 Tagen. Daneben werden Tequilas aber auch sehr viel länger, u.a. in Bourbon-Whisky-Fässern gelagert.

Der Genuss

Die Mexikaner trinken Tequila oft pur. Traditionell wird dabei eine Prise Salz auf die Fläche zwischen Daumen und Zeigefinger gestreut und mit der Zunge aufgenommen. Danach nimmt man einen kräftigen Schluck gekühlten Tequilas und beißt in ein Stück Zitrone. Ob man Tequila nun pur oder gemixt als Weißen oder Goldenen verwendet, ist Geschmackssache. Weltruhm erlangten die Klassiker Margarita und Tequila Sunrise.