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James Bonds Martini "geschüttelt nicht gerührt" ist weltbekannt. Die wichtigste Zutat in dem Getränk des Action Heldes ist Gin.

Gin, meist farblos und mit Wacholdergeschmack, hat eine lange Geschichte. Im 17 Jahrhundert besaß der Arzt Francois de la Boe einen Wacholderschnaps namens Genever. Über Englische Soldaten gelangte der Genver nach Großbrittannien und wurde in Gin umgetauft.

1769 begann die Gordon Co. in London mit dem Produzieren von Gin. Nachdem aber immer mehr Alkoholsorten unter dem Namen Gin auftauchten, wurde eine Gesetz (Gin Act) eingeführt, das Qualität und Art der Herstellung regulierte.
Mit Hilfe dieses Gesetzes wurde der Gin ein Getränk der Oberklasse. Vor allem im Londoner Bloomsbury Viertel und im Vorort Finsbury wurde nun weiter an dem Getränk gearbeitet, bis ihr Gin einen runden und trockenen Geschmack aufwies.

Gebrannt wird Gin aus Getreide oder Melasse. Damit er seinen besonderen Geschmack erhält, kommt das Aroma Koriander und Wacholderbeere dazu. Wichtig ist, dass das Aroma nicht nachträglich, sondern während der Destillation eingeführt wird.

Natürlich werden auch andere Geschmacksrichtungen wie Ingwer, Orangeschalen oder Muskat angeboten. Nach EU-Recht ist vorgegeben, dass der Alkoholgehalt mindestens 37,5% ist. Um aber einen weicheren Geschmack zu erhalten gehen die "besseren" Gin-Sorten auf 47% hoch.

Verschiedene Ginsorten sind z.B Gordons`s, Beefeater, Gilbey`s, Plymouth oder Tanqueray. Natürlich variieren die Preise wie bei jeder Alkoholart sehr. Man sollte sich überlegen, für was man ihn braucht (Mixen oder pur). Außerdem muss einem der teuerste Gin nicht immer am besten schmecken. James Bond hat seine ganz eigene Art gefunden Gin zu trinken. Finden sie nun ihre.